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| Solaranlagen: Einsatz auf Dach kann zur tödlichen Gefahr werden |
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Photovoltaikanlagen auf Hausdächern stellen für die Feuerwehr eine ernstzunehmende Gefahr dar. Laut Bundesverband für Solarwirtschaft können Großflächenanlagen eine Maximalspannung von 1000 Volt haben. 120 Volt Gleichspannung sind für den Menschen bereits gefährlich.
Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen hält es deswegen für sinnvoll, für jede Anlage einen Aushang zu entwerfen, dem zu entnehmen ist, an welchen Stellen der Stromkreis unterbrochen werden kann. Die Gefahr lasse sich so zumindest minimieren, aber, warnt Niesen, nicht beseitigen: Denn die einzelnen, miteinander vernetzten Module kann man nicht abschalten. Neben regelmäßigen Übungen auf großflächigen Anlagen schlägt Niesen deshalb vor, dass sobald Zulassungsverfahren für neue Anlagen laufen, die entsprechenden Leitstellen darüber informiert werden sollten. Die Ortsfeuerwehren könnten sich dann vor Ort ein Bild der Anlagen machen und wären immer auf dem neuesten Stand. Derzeit setzt sich laut David Wedepohl vom Bundesverband eine Arbeitsgruppe des Bundesverbands mit dem Thema auseinander. Im Sommer 2010 sollen von der Expertengruppe bundesweit gültige Empfehlungen für den Einsatz an Solaranlagen vorgelegt werden.
Quelle: www.hna.de |
Solaranlagen: Einsatz auf Dach kann zur tödlichen Gefahr werden